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Heizkosten senken — 10 Tipps die wirklich funktionieren

Praxiserprobte Tipps zum Senken Ihrer Heizkosten: von der Thermostat-Einstellung über Entlüften bis zur Sammelbestellung.

R. Tesche GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Heizkosten sind für viele Familien in Remscheid einer der größten Ausgabenposten.

Heizkosten senken — 10 Tipps die wirklich funktionieren

Die Heizkosten sind für viele Familien in Remscheid einer der größten Ausgabenposten. Mit steigenden Energiepreisen und der CO2-Steuer wird Sparen immer wichtiger. Die gute Nachricht: Es gibt zahlreiche Maßnahmen, die wirklich funktionieren — ohne dass Sie frieren müssen. Hier sind unsere 10 besten Tipps aus über 137 Jahren Erfahrung.

1. Thermostat richtig einstellen

Jedes Grad weniger Raumtemperatur spart rund 6 Prozent Heizenergie. Die empfohlenen Temperaturen sind 20 bis 21 Grad im Wohnzimmer, 18 Grad in der Küche, 17 bis 18 Grad im Schlafzimmer und 24 Grad im Badezimmer. Programmierbare Thermostate senken die Temperatur automatisch nachts und wenn Sie nicht zu Hause sind — eine Investition von 20 bis 50 Euro pro Heizkörper, die sich in einer Heizsaison amortisiert.

Smart-Home-Thermostate gehen noch weiter: Sie lernen Ihre Gewohnheiten und passen die Heizung automatisch an. Manche erkennen sogar offene Fenster und schalten den Heizkörper ab. Die Investition von 50 bis 80 Euro pro Thermostat lohnt sich bei den aktuellen Energiepreisen schnell.

2. Heizkörper entlüften

Gluckernde Heizkörper oder Heizkörper, die oben kalt und unten warm sind, enthalten Luft. Diese Luft verhindert die gleichmäßige Wärmeverteilung und senkt den Wirkungsgrad. Das Entlüften ist einfach: Mit einem Entlüftungsschlüssel (gibt es für wenige Euro im Baumarkt) öffnen Sie das Ventil am Heizkörper, bis nur noch Wasser austritt. Halten Sie ein Gefäß unter das Ventil, um das Wasser aufzufangen.

Entlüften Sie alle Heizkörper zu Beginn der Heizsaison und immer dann, wenn Sie Gluckergeräusche hören. Das kostet nichts und kann den Energieverbrauch um 1 bis 3 Prozent senken.

3. Heizungsrohre dämmen

Ungedämmte Heizungsrohre im Keller verlieren auf dem Weg vom Kessel zu den Heizkörpern unnötig Wärme. Die Rohrdämmung ist eine der kostengünstigsten Sparmaßnahmen: Dämmmaterial für die Rohre kostet 3 bis 5 Euro pro Meter und lässt sich mit etwas Geschick selbst anbringen. Die Energieeinsparung beträgt 5 bis 10 Prozent — eine Amortisation in wenigen Monaten.

4. Hydraulischer Abgleich

Beim hydraulischen Abgleich wird die Wassermenge in jedem Heizkörper so eingestellt, dass alle Räume gleichmäßig warm werden. Ohne Abgleich bekommen nahegelegene Heizkörper zu viel Wasser (und werden zu heiß), während entfernte Heizkörper unterversorgt bleiben. Die Folge: Manche Räume überhitzen, andere bleiben kühl, und der Energieverbrauch steigt.

Ein hydraulischer Abgleich kostet 500 bis 1.000 Euro und wird mit bis zu 20 Prozent durch die BEG gefördert. Die Energieeinsparung beträgt 5 bis 15 Prozent — der Abgleich amortisiert sich in zwei bis drei Jahren.

5. Stoßlüften statt Dauerlüften

Ein gekipptes Fenster kühlt die Wände aus, ohne den Raum effektiv zu lüften. Stoßlüften — Fenster für 5 bis 10 Minuten weit öffnen — tauscht die Luft effektiv aus, ohne die Bausubstanz auszukühlen. Drehen Sie während des Lüftens die Heizung herunter und danach wieder auf. Drei- bis viermal täglich stoßlüften reicht für ein gutes Raumklima.

6. Fenster und Türen abdichten

Zugluft durch undichte Fenster und Türen ist ein enormer Energiefresser. Selbstklebende Dichtungsprofile aus dem Baumarkt kosten wenige Euro und sind in Minuten angebracht. Prüfen Sie die Dichtheit mit einem Blatt Papier: Wenn Sie es bei geschlossenem Fenster zwischen Rahmen und Flügel durchziehen können, ist die Dichtung verschlissen.

Bei älteren Fenstern mit Einfachverglasung kann eine Fenstererneuerung sinnvoll sein. Moderne Dreifachverglasung reduziert die Wärmeverluste durch das Fenster um bis zu 80 Prozent. Auch hier gibt es Fördermittel über die BEG.

7. Rollläden und Vorhänge nutzen

Geschlossene Rollläden reduzieren den Wärmeverlust durch Fenster um bis zu 20 Prozent. Schließen Sie die Rollläden bei Einbruch der Dunkelheit und lassen Sie sie morgens erst öffnen, wenn es hell ist. Auch dicke Vorhänge helfen — vorausgesetzt, sie verdecken nicht den Heizkörper unter dem Fenster.

8. Brennwertkessel statt alter Kessel

Ein alter Heizkessel (Baujahr vor 1995) verbraucht 20 bis 30 Prozent mehr Heizöl als ein moderner Brennwertkessel. Der Austausch kostet 8.000 bis 12.000 Euro, wird aber mit bis zu 70 Prozent gefördert. Bei einem Jahresverbrauch von 3.000 Litern spart der Brennwertkessel 600 bis 900 Liter pro Jahr — die Investition amortisiert sich nach Förderung in wenigen Jahren.

9. Sammelbestellung mit Nachbarn

Wer gemeinsam mit Nachbarn bestellt, spart Lieferkosten. Bei Tesche liefern wir bei Sammelbestellungen zu günstigeren Konditionen, da wir mehrere Haushalte mit einer Anfahrt bedienen können. Sprechen Sie Ihre Nachbarn an — im Bergischen Land, wo die Häuser oft weiter auseinander liegen, macht das besonders viel aus.

10. Tank und Heizung regelmäßig warten

Ein verschmutzter Tank, ein verstopfter Filter oder ein schlecht eingestellter Brenner kosten bares Geld. Lassen Sie Ihren Tank alle 5 bis 7 Jahre reinigen und die Heizung jährlich warten. Die Kosten dafür — rund 300 bis 600 Euro für die Tankreinigung und 150 bis 250 Euro für die Heizungswartung — sind gut investiertes Geld.

Zusammengefasst: Sparpotenzial

Wer alle zehn Tipps konsequent umsetzt, kann den Heizölverbrauch um 30 bis 50 Prozent senken. Bei einem aktuellen Verbrauch von 3.000 Litern und einem Preis von 1,00 Euro pro Liter bedeutet das eine jährliche Ersparnis von 900 bis 1.500 Euro. Viele Maßnahmen kosten wenig oder nichts — fangen Sie heute noch an.

Wir beraten Sie gerne zu weiteren Sparmöglichkeiten. Rufen Sie uns an unter 02191 80793 oder kommen Sie bei uns in Remscheid vorbei.

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WHG-zertifizierter Fachbetrieb seit 1888. Seit über 137 Jahren versorgen wir Familien in Remscheid und dem Bergischen Land mit Energie, Tankschutz und kompetenter Beratung.