Das Wichtigste in Kürze
- Die Entscheidung für einen neuen Heizöltank ist eine Investition, die Sie viele Jahre begleiten wird.
Neuen Öltank kaufen: Welche Größe und welches Material?
Die Entscheidung für einen neuen Heizöltank ist eine Investition, die Sie viele Jahre begleiten wird. Umso wichtiger ist es, die richtige Wahl bei Größe und Material zu treffen. In diesem Ratgeber vergleichen wir die Optionen und helfen Ihnen, die optimale Lösung für Ihre Situation zu finden.
Die richtige Tankgröße bestimmen
Die optimale Tankgröße hängt primär von Ihrem jährlichen Heizölverbrauch ab. Als Faustregel gilt: Der Tank sollte mindestens den Jahresbedarf fassen können. Das gibt Ihnen die Flexibilität, den günstigsten Bestellzeitpunkt abzuwarten und eine volle Jahresration auf einmal zu bestellen.
Für ein durchschnittliches Einfamilienhaus im Bergischen Land mit 150 Quadratmetern Wohnfläche rechnen wir mit einem Jahresverbrauch von etwa 2.000 bis 3.000 Litern — abhängig von Baujahr, Dämmung und Heizverhalten. Ein Tank mit 3.000 bis 5.000 Litern Fassungsvermögen ist hier eine gute Wahl.
Berücksichtigen Sie bei der Größenplanung auch den verfügbaren Platz im Aufstellraum. Neben dem Tank muss ausreichend Platz für die vorgeschriebenen Abstände zu Wänden und anderen Bauteilen bleiben. Bei Kellertanks limitiert oft die Zugangsgröße — Türen und Treppen — die maximale Tankdimension.
Stahltanks: Der Klassiker
Stahltanks sind die traditionelle Wahl für Heizöltanks und werden seit Jahrzehnten bewährt eingesetzt. Sie zeichnen sich durch hohe mechanische Belastbarkeit, lange Lebensdauer (bei guter Pflege 30 bis 40 Jahre) und Feuerbeständigkeit aus.
Stahltanks werden als einwandige oder doppelwandige Varianten angeboten. Einwandige Stahltanks erfordern eine Auffangwanne, doppelwandige Tanks mit Leckanzeiger sind davon befreit. Die doppelwandige Variante ist zwar teurer, spart aber die Kosten für die Auffangwanne und bietet ein höheres Sicherheitsniveau.
Der Nachteil von Stahltanks: Sie sind korrosionsanfällig, wenn Kondenswasser in den Tank gelangt. Regelmäßige Wartung und Tankreinigung sind daher besonders wichtig. Zudem sind große Stahltanks schwer und schwierig durch enge Kelleröffnungen zu transportieren.
Kunststofftanks: Die moderne Alternative
Kunststofftanks aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) oder Polyethylen (PE) haben sich als moderne Alternative etabliert. Ihre Vorteile liegen auf der Hand: Sie sind korrosionsbeständig, deutlich leichter als Stahl und lassen sich einfacher durch enge Zugänge transportieren.
Kunststofftanks sind in der Regel als Batterie-Systeme konzipiert: Mehrere kleinere Tanks werden nebeneinander aufgestellt und miteinander verbunden. Das hat den Vorteil, dass auch durch enge Kellertüren und Treppen transportiert werden kann. Ein System aus drei Tanks à 1.500 Liter bietet 4.500 Liter Gesamtvolumen und passt durch jede Standardtür.
Der Nachteil: Kunststofftanks sind weniger druckbeständig als Stahltanks und können bei direkter Sonneneinstrahlung altern. Sie eignen sich daher primär für den Innenaufbau in Kellern und Lagerräumen.
Doppelwandig oder einwandig?
Die Entscheidung zwischen ein- und doppelwandigen Tanks hat weitreichende Konsequenzen. Doppelwandige Tanks mit Leckanzeiger benötigen keine separate Auffangwanne, sind in Wasserschutzgebieten oft vorgeschrieben und bieten ein höheres Sicherheitsniveau.
Einwandige Tanks sind günstiger in der Anschaffung, erfordern aber eine normgerechte Auffangwanne. In Wasserschutzgebieten im Bergischen Land sind einwandige Tanks nur noch mit besonderen Auflagen zulässig.
Unser Angebot
Die R. Tesche GmbH in Remscheid führt Stahl- und Kunststofftanks aller gängigen Hersteller. Wir beraten Sie vor Ort, welche Lösung für Ihren Aufstellort und Ihren Bedarf optimal ist, und erstellen ein Festpreisangebot für Lieferung und Einbau. Kontaktieren Sie uns unter 02191 80793.
R. Tesche GmbH
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